Tirol TV war bei uns unterwegs

In der Sendung vom 16.01.2017 des Formats „Unterwegs in Tirol | Innsbruck und Umgebung“ hat Tirol TV der Sammelstelle von RefugeesHelp und unseren Räumlichkeiten von RefugeesLearn einen Besuch abgestattet und einen sehr schönen Beitrag gedreht.

Herzlichen Dank dafür!

Im Video seht ihr u.a. unsere Chefin Maria Bahl, unsere Räumlichkeiten und ein paar unserer freiwilligen Deutsch-TrainerInnen.

Seht selbst:

Link zum Video auf tiroltv.at

 

TT-Artikel „Mit Glück, Fleiß und Hilfe in eine bessere Zukunft“

Ihm Rahmen der Serie „Gute Geschichten zum Advent“ veröffentlichte die Tiroler Tageszeitung am 14. Dezember 2016 einen hoffnungsvollen Artikel über den Afghanen Ramez (16) und seinen „Deutsch-Buddy“ Sabine Baldermann:


Tiroler Tageszeitung
| 14.12.2016:

Mit Glück, Fleiß und Hilfe in eine bessere Zukunft

[…]
Einmal in der Woche kommt Sabine Baldermann ins Flüchtlingsheim in der Grassmayrstraße und besucht Ramez. Seit vergangenen Juli, also seit sechs Monaten, lernen die beiden gemeinsam Deutsch, und jetzt besucht der 16-jährige Ramez die fünfte Klasse des Reithmanngymnasiums als außerordentlicher Schüler.
[…]
Sabine Baldermann ist überzeugt, dass ein Grund für die guten Fortschritte der Kinder die enge und gute Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen ist. Gemeinsam unterstützen die TSD-Heimleiterin, die Ehrenamtlichen der NGO refugeeslearn und Sabine Baldermann als Caritas-Buddy Flüchtlinge beim Deutschlernen. „Das Gymnasium zu besuchen ist auch für Ramez eine große Herausforderung, aber er kann es schaffen“, ist sich Sabine Baldermann sicher.
[…]
„Mit der Waffe kannst du niemand helfen. Lerne, lerne, lerne“, habe sein Vater den Wert von Bildung immer betont. Zuerst musste der Bub seine Familie und sein Dorf verlassen, weil die Taliban ihn einziehen wollten. Seine drei Schwestern, sein kleiner Bruder und seine Eltern blieben noch. Verwandte in Kabul nahmen ihn auf, er und seine Eltern hofften, dass er dort sicherer sei. Ramez befolgte den Rat seines Vaters und konzentrierte sich ganz auf seine Ausbildung. Aber selbst in der Anonymität der Hauptstadt gelang es den Taliban, ihn ausfindig zu machen. Dann sollte seine älteste Schwester zwangsverheiratet werden. Die Eltern sahen ihre einzige Hoffnung darin, mit ihren Kindern die Heimat zurückzulassen und zu flüchten.
[…]

 

Link zum Original-Artikel

cs

Stadt stellt Räumlichkeiten für Flüchtlingsbetreuung zur Verfügung

Innsbruck Informiert  |  20. Juni 2016:

Stadt stellt Räumlichkeiten für Flüchtlingsbetreuung zur Verfügung

Schlüsselübergabe an Verein „RefugeesHelp“ erfolgte am Weltflüchtlingstag

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Genau an diesem setzte die Stadt Innsbruck eine weitere Grundlage für funktionierende Integration. Der Verein „RefugeesHelp“ bekommt für das Projekt „RefugeesLearn“, bei dem Ehrenamtliche mit Flüchtlingen Deutsch lernen, bis auf weiteres kostenlose Räumlichkeiten in der Fallmerayerstraße zur Verfügung gestellt.

„Die heutige Schlüsselübergabe war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Um sich gut integrieren zu können und für ein gutes Zusammenleben in Innsbruck, sind Sprachkenntnisse äußerst wichtig. Ich möchte mich an dieser Stelle sowohl bei den Projektverantwortlichen als auch bei den vielen Freiwilligen bedanken, die durch ihr Engagement zu einer gelungenen Integration von Flüchtlingen beitragen. Für die ehrenamtliche Koordination der Freiwilligenarbeit in Innsbruck gebührt zudem Dr. Markus Jochum ein herzliches Dankeschön. Insgesamt engagieren sich über 500 Freiwillige in Innsbruck in der Flüchtlingsbetreuung“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Amtsführender Stadtrat für Flüchtlingswesen Franz X. Gruber ergänzt: „Mit dieser Initiative geht die Stadt Innsbruck ihren Weg konsequent weiter. Nach dem Betreuungs- und Sicherheitspaket mit dem Land Tirol werden nun der Schwerpunkt auf die Vermittlung der deutschen Sprache und unserer Werte gelegt. Jenen Menschen, die bei uns aufgrund des Asylrechtes bleiben können, werden damit Chancen und Regeln des Miteinanders in unserer Stadt vermittelt.“

150 Ehrenamtliche für 500 Flüchtlinge

Insgesamt organisieren die Verantwortlichen Kurse für 60 Gruppen, die sich zwei Mal pro Woche treffen. Die Kurse finden von Montag bis Samstag statt. Pläne für einen Angebotsausbau gibt es bereits: Nach der Übersiedlung von den ehemaligen Räumlichkeiten in der Salurnerstraße wollen die „RefugeesLearn“-Verantwortlichen neben einem Sprachencafé auch einen Frauentreff mit Kinderbetreuung anbieten.

Möglich ist die Umsetzung des Angebots für die rund 500 betreuten Flüchtlinge nur durch die Mitarbeit von rund 150 Ehrenamtlichen. Ziel des Projekts ist es, dass „RefugeesLearn“ in der Fallmerayerstraße zum Ankerpunkt für alle geflüchteten Menschen in Innsbruck und Umgebung wird. (DH)

Quelle: https://www.ibkinfo.at/raeumlichkeitenfluechtlinge